Dieser Tage suchen viele Hacker ihre Eier in München. Da ist nämlich zur Zeit das Easterhegg, so eine Art Familientreffen des Chaos Computer Club. Es ist mein erstes Easterhegg überhaupt und ich bin sehr angetan von der Veranstaltung.
Es gibt wie auf dem Congress einen Haufen Workshops und Vorträge, aber im Gegensatz zum Congress ist es nicht so schrecklich voll. Man kriegt immer einen Platz in den Räumen und auch wenn man einfach nur ein wenig still in der Ecke hocken und hacken will, so ist das möglich ohne verzweifelte Suche nach einer Steckdose.
Sehr cool finde ich dieses Jahr die Badges, die jeder Teilnehmer bekommt. Das sind teilweise vorbestückte, hasenförmige Platinen, die man selber noch erweitern und programmieren kann.
Wo ich schonmal in München bin, war ich Samstag aber noch anderweitig unterwegs. Wir durften nämlich mit ein paar Leuten in das bisher halb aufgebaute Computer Museum München und haben dort eine semi-offizielle Tour durch einen Teil des Bestandes bekommen. Das war sehr cool, die haben unter anderem eine funktionierende Cray da. Als kleines Souvenier habe ich jetzt eine selbst gestanzte Lochkarte als Lesezeichen.

Eine Lochkarte
Ansonsten verbringe ich auf dem Easterhegg viel Zeit mit meinem Arduino. Der Arduino ist ein kleines Board mit dem man allerlei lustige Anwendungen basteln kann und der mir grad so ein wenig Einstieg in die Microcontrollerprogrammierung ist. Ich bin begeistert, warum habe ich damit eigentlich nicht früher angefangen? Das Arduino-Einsteigerset mit dem sehr empfehlenswerten Anfängerbuch gibts übrigens beim Phil im bausteln shop.

Es leuchtet! Meine LED leuchtet! *freu*